Lebendiger Adventskalender 2017

Wo die Laterne leuchtet, öffnen im Dezember 2017 Frankenberger Privat-, Geschäftsleute oder Institutionen für Sie für eine halbe Stunde von 18.30–19 Uhr ihre Pforte und bieten Überraschendes und Kreatives rund um Kunst und Kultur in der Adventszeit. Freier Eintritt. Lassen Sie sich verzaubern!

Eine Aktion des Kunst- und Kulturvereins Frankenberg. Alle Informationen unter www.kukfrankenberg.com

1. Pyramide am Markt: GEWERBEVERBAND FRANKENBERG E.V. (17 Uhr) / 2. Kirchgasse 9. STUDIO BALANCE – ISABEL SCHUMANN / 3. Hainichener Straße 5a: MUSEUM RITTERGUT (14 Uhr) / 4. Humboldtstraße 32: YOGAZENTRUM PRAMODA / 5. Winklerstraße 34: SÄCHSISCHER LANDFRAUENVERBAND E.V. / 6. Lutherplatz 1: MARTIN-LUTHER-GYMNASIUM (17.30 UHR) / 7. Chemnitzer Straße 30: BÜROTECHNIK KÖHLER / OFFICE PLUS / 8. Sachsenburger Weg 34: FRISEURSALON STURKOPF UND AUGENBLICKE FOTOGRAFIE / 9. Lichtenwalder Straße 1: HOF ZUR BUNTEN KUH (Ortelsdorf) / 10. St.-Aegidien-Kirche: Adventskonzert (17 Uhr) / 11. Badergasse 4: FALK-UWE LANGER / 12. Max-Kästner-Straße 21: HORT DER ASTRID-LINDGREN-GRUNDSCHULE / 13. Äußere Hainichener Straße 5a: ATM AUTO-TEILE-MÜLLER (Dittersbach) / 14. Schulstraße 1: JUNGE GEMEINDE / 15. St.-Aegidien-Kirche: MUSIK VOM KIRCHTURM (18 Uhr) / 16. Freiberger Straße 20: WELT-THEATER FRANKENBERG/SA. E.V. / 17. Baderberg 5: ATELIER HACKER / 18. Haus der Vereine: CARNEVALSVEREIN FRANKENBERG / 19. August-Bebel-Straße 7: FREUNDESKREIS CHRISTLICHER MISSION E.V. / 20. Melzerstraße 5: THEATERGRUPPE „DIE HOLZOPER“ / 21. Altenhainer Straße 13: MARCEL KABISCH / 22. Winklerstraße 28: FAMILIE HANITZSCH / 23. Dammplatz 3: Bildungsverein Frankenberg e.V. / 24. St.-Aegidien-Kirche: CHRISTVESPER MIT PREDIGT (17 Uhr)

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Vortrag: „Chronik der Paradiesbettenfabrik M. Steiner & Sohn“

Veranstaltungshinweis: Die Stadtverwaltung Frankenberg/Sa. wird im Mai dieses Jahres ein Buch herausgeben, das die Geschichte um die ehemalige Paradiesbettenfabrik aufarbeitet. Stadtchronist Dr. Bernd Ullrich stellt dieses am Mittwoch, den 10.05.2017, um 18.30 Uhr im Archiv der Stadt Frankenberg, Körnerplatz 5 in einem Vortrag vor.

Vor 170 Jahren wurde in Frankenberg die Paradiesbettenfabrik M. Steiner & Sohn, später VEB LISEMA Frankenberg genannt, gegründet. Fast 150 Jahre lang, von 1847 bis 1995, hatte die Produktion von Betten und den dazugehörigen Utensilien einen bedeutenden Platz in der Industriegeschichte der Stadt Frankenberg. In Spitzenzeiten waren in diesem Betrieb mehrere Hundert Arbeitskräfte beschäftigt und mit Vertriebsgeschäften in repräsentativsten Lagen von vierzehn Großstädten Deutschlands, verkörperte die Frankenberger Paradiesbettenfabrik die moderne Schlafkultur Deutschlands. Nach 1945 wurde die Firma unter dem Namen VEB LISEMA weitergeführt, bis der Betrieb 1995 seine Produktion einstellte. Die Namensrechte „Paradies“ wurden im Jahre 1965 von der Firma Gebrüder Kremers GmbH aus 47506 Neukirchen-Vluyn am Niederrhein übernommen und künden noch heute von der Bettentradition in Frankenberg/Sachsen.

Das Buch, welches von Stadtchronist Dr. Bernd Ullrich und der Leiterin des Stadtarchivs, Marion Rau, verfasst worden ist, kann im Stadtarchiv Frankenberg, im Ticket-Center des Rathauses sowie im Presseshop Jach erworben werden.

Text: nach Pressestelle Stadt Frankenberg/Sa.

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Vortrag: „Das Adelsgeschlecht derer von Schönberg und sein Einfluss auf die Entwicklung von Frankenberg“

Veranstaltungshinweis: Am Sonntag, den 2. April 2017, um 14 Uhr lädt das Museum Rittergut zum ersten Vortrag seiner neuen heimatgeschichtlichen Vortragsreihe Zeitreise durch Frankenbergs Geschichte ein. Stadtchronist Dr. Bernd Ullrich, der auch ein Mitglied unseres Kunst- und Kulturvereins ist, referiert in der ersten Veranstaltung über Das Adelsgeschlecht derer von Schönberg und sein Einfluss auf die Entwicklung von Frankenberg.

Die Wurzeln der Schönbergs als Vertreter eines sehr bedeutenden und weit verzweigten sächsisch-thüringischen Adelsgeschlechtes lassen sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Familienmitglieder nahmen im Laufe der Jahrhunderte hohe Staats- und Verwaltungsämter ein, waren unter anderem Minister, Kammerherren, Bischöfe oder Amtmänner. Mehrere Schönbergs standen von Mitte des 16. bis Mitte des 18. Jahrhunderts der Sächsischen Bergbauverwaltung als Berghauptmann oder Oberberghauptmann vor. Die Familie besaß einst viele Schlösser und Rittergüter, so auch die Sachsenburg und das Rittergut Neubau in Frankenberg. Lauschen Sie den interessanten Ausführungen von Dr. Ullrich an einem originalen Schauplatz der Schöngerg’schen Geschichte, denn der Vortrag endet in der einstigen Gerichtsstube des 1553 von den Schönbergs errichteten Rittergutherrenhauses statt. Informationen zu den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen fnden Sie unter http://www.museen-frankenberg.de

Text: nach Amtsblatt / Dana Därr

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Bahnsche Chronik als Dauerleihgabe

k-dsc01014Familie Hellwig aus Frankenberg hat unserem Verein die seltene „Bahnsche Chronik aus dem Jahr 1755“ als Dauerleihgabe übergeben.

Im Jahre 1750 kam Archidiakonus Christian Bahn nach Frankenberg und schrieb 1755 eine umfangreiche Frankenberger Chronik. 1755 wurde diese handschriftlich erweitert durch Christian Gottlob Vogelsang, der sie bis 1803 fortsetzte. Die Chronik in dieser letzten Fassung befindet sich nun zur optimalen Aufbewahrung im Stadtarchiv Frankenberg.

Es ist geplant, dazu Lesungen und Veranstaltungen durchzuführen, um den Inhalt dieses Kleinods auch in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Patrick Müller,
Vereinsvorsitzender

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Filmischer Rückblick auf den Lebendigen Adventskalender 2016

Einige Stationen des Lebendigen Adventskalenders vom Dezember 2016, wieder begleitet mit einer Super-8-Kamera. Viel Spaß dabei! Leider wurde das Filmmaterial bei der Entwicklung beschädigt. Wir bitten daher, die Laufstreifen zu entschuldigen.

Kamera: Patrick Müller, Filmmaterial: Kodak Vision 3 500T (Super 8), Entwicklung: Andec, HD-Abtastung: Screenshot, Berlin.

 

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Tür 24 und Fazit: „Fürchtet euch nicht!“

img_9993Das letzte Türchen des Lebendigen Adventskalenders in diesem Jahr öffnete sich an der St. Aegidienkirche. Im vollbesetzten Gotteshaus hielt Pfarrer Jörg Hänel weithin sichtbar das gelbe Kalenderblatt in die Höhe und hieß die Besucher willkommen: „Für manche ist diese Schwelle niedrig, für andere hingegen hoch“, sagte Hänel. Bei der Christvesper mit Predigt ertönte prachtvolle Musik aus der frisch restaurierten Eule-Orgel und die biblische Weihnachtsgeschichte wurde in kurzen Auszügen vorgelesen. „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.“ So beginnt die Erzählung und ordnet sie zugleich zeitlich ein. Früher hieß der Statthalter noch „Landpfleger“, aber im 500. Jahrestag der Reformation kam zugleich eine neue Bibel auf den Markt, die mit solcherlei Korrekturen aufwartet. In der Predigt ließ Hänel per Video die irisch-US-amerikanische Sängerin, Musikerin und Songwriterin Patricia Kelly zu Wort kommen, die eindringlich erklärte, wie sie zum Glauben gefunden hat.

img_9992Passend zum Fest wurden im ganzen Kirchgebäude Kerzen angezündet. Das steht zentral für Weihnachten: „Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!“, heißt es in der Lutherbibel. Für uns moderne Menschen ist das noch immer enorm aktuell: Überall auf der Welt sterben Menschen. Schlägt man die Zeitung auf oder sieht man fern, könnte man schnell die Hoffnung verlieren. Die Bibel hat dafür aber eine Antwort: „Fürchtet euch nicht!“ ist da Programm. Nämlich die Angst im Herzen nicht zu groß werden zu lassen und dem Guten und Hoffnungsvollen, das einen ebenso umgibt, Raum im Leben zu geben. Wer das 24. Türchen erlebt hat, konnte das gut nachvollziehen. Freude lag in der Luft.

Aber auch die restlichen Kalendertage waren in diesem Jahr überreich beschenkt von Miteinander, Hoffnung, Freude und Wärme. Eine bessere, menschlichere Welt wurde uns da für eine halbe Stunde präsentiert, wenn wir uns bereitwillig darauf einließen. Unter anderen waren das: Eine Diabildgeschichte in der Druckerei, durch die vereiste Nachtwelt in der alten Bergstadt, Gemälde an der Schlossstraße, ein Riesenstollen, solidarische Landwirtschaft mit Wollschwein & Co., Bienenvölker, eine kindliche Yogageschichte, die verborgene Schönheit des Wildgatters Rabenstein, ein Atelier, begeisterte Bergleute, die Geschichte des Stahls oder Weihnachten in der Werkstatt. Dazu wurde überall viel gesungen, Musik selbst gemacht, und nicht selten traf man sich auch nach dem Ende des jeweiligen Türchens zum Plausch. Das ist nicht selbstverständlich, und deshalb sagt unser Verein allen Teilnehmern nochmals herzlichen Dank!

Auch im nächsten Jahr wird es einen Lebendigen Adventskalender geben. Wer sich bereits heute anmelden möchte, ist herzlich dazu eingeladen, damit wir wieder ein schönes Programm zusammenstellen können. Bis dahin einen guten Rutsch in ein schönes und friedvolles Neues Jahr!

Text und Fotos: Patrick Müller

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Tür 23: Musik vom Kirchturm

IMG_7024Gestern Abend erklang u.a. festliche Musik von St.-Aegidien und es wurde somit eine weitere Tür am Lebendigen Adventskalender geöffnet. Der Posaunenchor spielte weihnachtliche Weisen. Wir danken den Zuhörern für Ihr Kommen. Heute Abend um 17 Uhr öffnet sich das letzte Türchen an der St.-Aegidienkirche zur Christvesper mit Predigt.

Text & Foto: P. Müller

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