Bahnsche Chronik als Dauerleihgabe

k-dsc01014Familie Hellwig aus Frankenberg hat unserem Verein die seltene „Bahnsche Chronik aus dem Jahr 1755“ als Dauerleihgabe übergeben.

Im Jahre 1750 kam Archidiakonus Christian Bahn nach Frankenberg und schrieb 1755 eine umfangreiche Frankenberger Chronik. 1755 wurde diese handschriftlich erweitert durch Christian Gottlob Vogelsang, der sie bis 1803 fortsetzte. Die Chronik in dieser letzten Fassung befindet sich nun zur optimalen Aufbewahrung im Stadtarchiv Frankenberg.

Es ist geplant, dazu Lesungen und Veranstaltungen durchzuführen, um den Inhalt dieses Kleinods auch in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Patrick Müller,
Vereinsvorsitzender

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Filmischer Rückblick auf den Lebendigen Adventskalender 2016

Einige Stationen des Lebendigen Adventskalenders vom Dezember 2016, wieder begleitet mit einer Super-8-Kamera. Viel Spaß dabei! Leider wurde das Filmmaterial bei der Entwicklung beschädigt. Wir bitten daher, die Laufstreifen zu entschuldigen.

Kamera: Patrick Müller, Filmmaterial: Kodak Vision 3 500T (Super 8), Entwicklung: Andec, HD-Abtastung: Screenshot, Berlin.

 

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Tür 24 und Fazit: „Fürchtet euch nicht!“

img_9993Das letzte Türchen des Lebendigen Adventskalenders in diesem Jahr öffnete sich an der St. Aegidienkirche. Im vollbesetzten Gotteshaus hielt Pfarrer Jörg Hänel weithin sichtbar das gelbe Kalenderblatt in die Höhe und hieß die Besucher willkommen: „Für manche ist diese Schwelle niedrig, für andere hingegen hoch“, sagte Hänel. Bei der Christvesper mit Predigt ertönte prachtvolle Musik aus der frisch restaurierten Eule-Orgel und die biblische Weihnachtsgeschichte wurde in kurzen Auszügen vorgelesen. „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.“ So beginnt die Erzählung und ordnet sie zugleich zeitlich ein. Früher hieß der Statthalter noch „Landpfleger“, aber im 500. Jahrestag der Reformation kam zugleich eine neue Bibel auf den Markt, die mit solcherlei Korrekturen aufwartet. In der Predigt ließ Hänel per Video die irisch-US-amerikanische Sängerin, Musikerin und Songwriterin Patricia Kelly zu Wort kommen, die eindringlich erklärte, wie sie zum Glauben gefunden hat.

img_9992Passend zum Fest wurden im ganzen Kirchgebäude Kerzen angezündet. Das steht zentral für Weihnachten: „Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!“, heißt es in der Lutherbibel. Für uns moderne Menschen ist das noch immer enorm aktuell: Überall auf der Welt sterben Menschen. Schlägt man die Zeitung auf oder sieht man fern, könnte man schnell die Hoffnung verlieren. Die Bibel hat dafür aber eine Antwort: „Fürchtet euch nicht!“ ist da Programm. Nämlich die Angst im Herzen nicht zu groß werden zu lassen und dem Guten und Hoffnungsvollen, das einen ebenso umgibt, Raum im Leben zu geben. Wer das 24. Türchen erlebt hat, konnte das gut nachvollziehen. Freude lag in der Luft.

Aber auch die restlichen Kalendertage waren in diesem Jahr überreich beschenkt von Miteinander, Hoffnung, Freude und Wärme. Eine bessere, menschlichere Welt wurde uns da für eine halbe Stunde präsentiert, wenn wir uns bereitwillig darauf einließen. Unter anderen waren das: Eine Diabildgeschichte in der Druckerei, durch die vereiste Nachtwelt in der alten Bergstadt, Gemälde an der Schlossstraße, ein Riesenstollen, solidarische Landwirtschaft mit Wollschwein & Co., Bienenvölker, eine kindliche Yogageschichte, die verborgene Schönheit des Wildgatters Rabenstein, ein Atelier, begeisterte Bergleute, die Geschichte des Stahls oder Weihnachten in der Werkstatt. Dazu wurde überall viel gesungen, Musik selbst gemacht, und nicht selten traf man sich auch nach dem Ende des jeweiligen Türchens zum Plausch. Das ist nicht selbstverständlich, und deshalb sagt unser Verein allen Teilnehmern nochmals herzlichen Dank!

Auch im nächsten Jahr wird es einen Lebendigen Adventskalender geben. Wer sich bereits heute anmelden möchte, ist herzlich dazu eingeladen, damit wir wieder ein schönes Programm zusammenstellen können. Bis dahin einen guten Rutsch in ein schönes und friedvolles Neues Jahr!

Text und Fotos: Patrick Müller

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Tür 23: Musik vom Kirchturm

IMG_7024Gestern Abend erklang u.a. festliche Musik von St.-Aegidien und es wurde somit eine weitere Tür am Lebendigen Adventskalender geöffnet. Der Posaunenchor spielte weihnachtliche Weisen. Wir danken den Zuhörern für Ihr Kommen. Heute Abend um 17 Uhr öffnet sich das letzte Türchen an der St.-Aegidienkirche zur Christvesper mit Predigt.

Text & Foto: P. Müller

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Tür 22: Geschichte(n) des Automobils

img_9955„Macht hoch das Tor“ war gestern Motto bei Auto-Teile-Müller in Dittersbach, die in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen feierten. Noch vergleichsweise jung, aber dennoch ist ATM ein Familienbetrieb, indem drei Generationen unter einem Dach arbeiten und sogar die Großeltern noch mit im Laden helfen. Bis in die Achtziger führten diese noch eine Bäckerei in Dittersbach, weshalb die angebotenen Stollen und Kekse selbstgebacken waren. „So etwas Gutes kennt man heute nur noch selten“, meinte eine der Weiterlesen

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Tür 21: Bei Hözel und Sohn

img_9949Zwei junge Fackelträger flankierten gestern den Eingang in der Winklerstraße 28. Prächtige Häuser aus der Kaiserzeit verrieten auch gleich, wer hier vielleicht gewohnt haben könnte: viele Lehrer des 1901 vom Architekten Conrad Canzler entworfenen und als Königlich Sächsisches Lehrerseminar eröffneten Schulgebäudes, das damals sogar einen Preis auf der Weltausstellung bekam.

Und so lud gestern im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders Direktor Prof. Dr. Karl Emil Hözel mit seinem Sohn zu einer Reise durch die Zeiten ein. „Was ist falsch an Weiterlesen

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Tür 20: Wie der Stahl gehärtet wurde

img_9935Gegenüber des alten Lisema-Gebäudes öffnete heute Abend anlässlich des Lebendigen Adventskalenders die Fa. Andreas Junghans ihr Werkstor. Gleich zu Beginn überraschte man die Zuschauer mit einem eigens für den Kalender gegründeten Betriebschor, der weihnachtliche Weisen zum Besten gab. Sogar drei Männer waren darunter, die „bemerkenswert gute und kräftige Stimmen hatten“, meinte eine begeisterte Zuhörerin.

Dazwischen gab Volkmar Schreer einen Blick in die Geschichte. Firma Junghans habe sich bekanntlich der Verarbeitung von Stahl Weiterlesen

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