Foto: P. Müller

Das historische Denkmal auf dem Harrasfelsen befindet sich in einem beklagenswerten Zustand: Sämtliche Metallbauteile (Kreuz und Postament) sind durch Einkerbungen, Beschmierungen sowie mechanische Einwirkungen verschiedener Art entstellt, der Sockel ist in kritischem Zustand. Der Sinnspruch am Denkmal, welcher explizit auf die stiftenden „Bewohner von Frankenberg“ hinweist, ist der Geschichte der Stadt und seinen heutigen Einwohner*innen nicht würdig.

Zusammen mit dem Ortschaftsrat von Altenhain und der Stadtverwaltung Frankenberg/Sa. möchten wir deshalb eine Spendensammlung für die Restaurierung der Denkmalanlage starten. Diese wird denkmalgerecht und substanzschonend erfolgen.

Bitte helfen Sie mit einer Spende, damit dieser beliebte Ort in Frankenberg vor dem Verfall gerettet wird. Schon im Jahr 2020 soll mit der Instandsetzung begonnen werden. Jeder Betrag hilft!

Was genau ist geplant ?

  • Das Denkmal wird komplett abgebaut.
  • Der Sockel wird erneuert und mit den vorhandenen alten Steinen neu aufsetzt.
  • Das Körnerkreuz wird ausgebessert, sandgestrahlt und erhält einen neuen Farbanstrich.
  • Das Umfeld wird ansprechend gestaltet und mit einer Hinweistafel zur Geschichte versehen.

„Harrassprung“ Holzriss von © Dietmar Weickert

Zur Geschichte des Körnerdenkmales: Der heutige Harrasfelsen, früher unter dem Namen „Großer Haustein“ ein Begriff, wird von einer Sage poesievoll umflochten. Der chronikalisch nachweisbare Ritter Dietrich von Harras soll hier im Jahre 1499 vor dem ihn verfolgenden Feind mit seinem Pferd hinab in die Zschopau gesprungen – und auf diese Weise glücklich entronnen sein. Der bekannte Dichter und verdienstvolle Freiheitskämpfer Theodor Körner (1791–1813), der während seines Freiberger Akademieaufenthaltes die umgebenden Steinbrüche besuchte, hielt das legendäre Geschehen in der Ballade Harras, der kühne Springer fest. Die Frankenberger Bewohner haben am authentischen Schauplatz im Jahre 1863 ein eisernes Körnerkreuz errichtet, welches am 50. Jahrestag des Dichters eingeweiht worden ist.

Es liegt auch bereits eine finanzielle Zusage der Stadt Frankenberg über einen Zuschuss vor. Darüber hinaus soll eine Antragstellung auf denkmalpflegerische Fördermittel beim Landratsamt Mittelsachsen eingereicht werden. Aber ganz ohne Spenden bzw. das Mittun der Bürgerschaft geht es eben nicht. Bitte helfen Sie mit, das Denkmal für die nächsten 50 Jahre wieder fit zu machen.

Spendenkonto: Stadt Frankenberg, IBAN DE11870961240197480025, Volksbank Mittweida, Verwendungszweck: Harrasdenkmal, Buchungszeichen 112 42

Bei Spenden über 200 € kann Ihnen die Stadt Frankenberg auch einen Spendenbescheinigung  ausstellen, welche Sie steuerlich ansetzen können.