Das dreiundzwanzigste Türchen: Musik in der Töpferstube

IMG_7412_Snapseed„Gerade das Einfache sollte zu Weihnachten Priorität besitzen,“ betont Kerstin Sprich, Inhaberin des kleinen Töpfereigeschäftes am Fuße des Baderbergs, „und nicht der Wettstreit der kommerziellen Aufgeblähtheiten, der immer weiter um sich greift.“
Dementsprechend hand-gemacht und eigen-kreativ geht es hinter dem 23. Kalendertürchen zu: Wieder sind viele gekommen, um sich an Glühwein und Gebäck zu laben, vor allem aber die Gabe des gemeinsamen Singens zu üben, wobei sich die beiden Kinder der Geschäftsinhaberin als notensichere Musikerinnen betätigen. Der Lebendige Adventskalender, so viel ist sicher, hat unglaublich viele Menschen auf die Beine gebracht zu einer Zeit, wo in Frankenberg gemeinhin „die Bürgersteige längst hochgeklappt sind“. Heute nun, am 24. Dezember, hat sich die Erwartung erfüllt, die Vorfreude bestätigt: Weihnacht ist geworden, festlich eingeläutet von den Glocken der St.-Aegidien-Kirche. Um 17 Uhr hält das letzte und wichtigste Kalendertürchen seine Pforten geöffnet, und wir alle sollten Sorge tragen, dass das Licht der Laterne, die treulich Tag für Tag den Weg zu den Gastgebern des Frankenberger Adventskalenders angezeigt hat, in uns selber nicht verlöscht. (Text: F.-U. Langer, Fotos: P. Müller)

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