Bereits um 15 Uhr öffnete heute das letzte Adventstürchen, bevor der Heiligabend naht. Gleich zu Beginn die Botschaft, dass an Weihnachten „der ewige Gott in die Häuser tritt, in unser Leben.“ Kinder und Jugendliche gestalteten ein Krippenspiel, dazu wurde gesungen. Dabei ging man in der modernen Rahmenhandlung auf die Ursprünge der Weihnachtskrippe ein. Auf Franz von Assisi, der Legenden zufolge 1223 die Geburt Jesu durch eine lebendige Darstellung in einer Höhle erlebbar machen wollte, um die Demut der Menschwerdung Gottes zu zeigen. Später begann man, die Figuren aus Holz zu schnitzen. Am Ende wurde es besinnlich: „Leicht kann das Wesentliche verloren gehen“, hieß es. „Im Weihnachtstrubel kann das Jesuskind vergessen werden. Prächtige Lichter und Geschenke werden aufgeboten, während der Engel des Herrn kaum noch gehört wird.“ Dann ein Lösungsvorschlag, innezuhalten und zu fragen, wo man Jesus in seinem Leben versteckt hat. Nur dann könne man den „Staub des Alltags abfallen lassen und die Liebe in konkrete Taten übertragen.“ Der Kunst- und Kulturverein bedankt sich bei allen Türchen und seinen Besuchern in diesem Jahr für die stimmungsvolle Adventszeit an jedem Abend und wünscht allen frohe Weihnachten!
Text & Fotos: Patrick Müller


