Tür 23: Gartencenter Wegert

Traditionell strömen die Besucher von nah und fern zum Vorabend des 24.12. zum Gartencenter Wegert. Was es wohl dieses Jahr geben wird? Gemeinsam sitzt man bereits voller Vorfreude seit 18 Uhr zusammen, lässt die Adventszeit in Erinnerung passieren und wird musikalisch bei einem Warmgetränk eingestimmt. Ein Stück Weihnachten inmitten des Gartencenters Wegert. 

Und dann – Andreas Wegert begrüßt die Besucher bereits zum vierten Mal im Gartencenter und lädt zu selbstgebackenen Keksen und Getränken ein – musikalisch folgt ein etwas anderer Einstieg. Sofort ist man in medias res: die Verwandtschaft, die Bekannten und eigentlich auch die gesamte Gemeinschaft, mit Augenzwinkern versteht sich – oder wie RIAN im Lautsprecher ertönt: „Es eskaliert und die Verwandtschaft rastet aus.“

Mit den lieben Verwandten ist es so eine Sache – Andreas Wegert bleibt seinen gestalteten Kalendertürchen treu und erzählt von einer Anekdote aus seinem Leben.

Zuvor stimmte er international mit „Feliz Navidad“ ein – eines seiner Meinung nach besten und schönsten Weihnachtslieder. So eingestimmt folgte eine kurzweilige Anekdote, denn das Leben schreibt viele Geschichten, ohne dass man geplant hat, diese zu erleben. 

Es folgt eine Odyssee aus Schnee, die Erlebnisse einer Bahnfahrt und das Gefühl, nicht weiterzukommen. Und dennoch eines einer kleinen Gemeinschaft – denn alle steckten fest. Kurz gefasst ein Erlebnis zwischen Zug, Verspätung, einem zu kleinen Zug und jeder Menge Schnee und einem hin und her zwischen den Gleisen. Warten!, und dann dieses kleine,  leise Lied aus der Ferne – das Wunder, das allen trotz der Strapazen ein Lächeln schenkte in friedvoller Gemeinschaft – mit nur einem Ziel: Endlich ankommen.

Und schon erklingt aus dieser Erinnerung heraus für alle in der Gegenwart mit einem sichtlichen Schmunzeln ein:

„Weihnacht, Weihnacht … ist ein schönes Fest, juchuu“. – und so wurden auch die Besucher zu einer leise singenden Gemeinschaft. Und die Moral von der Geschichte – „Wenn nichts mehr geht und Frust steigt auf, sing ein Lied und lass‘ dem Leben seinen Lauf. 

Abschließend wünschte Andreas Wegert allen frohe Weihnachten – viel Liebe und viel Freude und ließ sich natürlich nicht nehmen, mit einem Ausblick auf die Seminare im kommenden Jahr zu verweisen. Im Übrigen ist zumeist sonntags und an fast allen Feiertagen von 9-11 Uhr geöffnet, schließend mit den Worten „Sie sind gern gesehen“. Mit Keksen und Gemurmel klang das Kalendertürchen in den Abend aus. 

Morgen öffnet das letzte Türchen Nummer 24 bereits um 15.00 Uhr in der St.-Aegidien-Kirche zum Christvesper mit Krippenspiel. Der Kunst- und Kulturverein bedankt sich bei allen Türchen und seinen Besuchern für die einstimmende Weihnachtszeit an jedem Abend und wünscht allen frohe Weihnachten!

Text & Fotos: S. Saborowski