Tür 16: Frankenberger Carnevalsverein

Närrisch ging es heute Abend zu, als die Besucher des Lebendigen Adventskalenders reingelassen wurden. In der randvollen, ehemaligen Wartehalle im Haus der Vereine begann Karin Lohfink besinnlich. „Die Weihnachtszeit ist auch ein wenig die Erinnerung an die Kindheit“, hieß es in einem vorgetragenen Text. Und das war heute auch Programm: Der Verein zeigte, wie vorbildlich er seine Jugendarbeit gestaltet: Aus den „Jungen Funken“ wird eines Tages die „Funkengarde“. Diese Funken konnten nicht nur wunderbar tanzen, sondern erzählten auf ihre Weise auch eine Geschichte von Vorweihnachtstrubel. „Kochen, backen, braten, waschen“. Das kennt so mancher nur zu gut, bis das Fest so richtig losgeht. Schließlich trat diesmal sogar zusätzlich die Funkengarde auf, um zum Song „Rudolph, the red-nosed reindeer“ zu tanzen. „Frankenberg ist wirklich eine tolle Stadt“, hörte ich einen der Besucher erzählen, der von Chemnitz kam. „Das so etwas hier möglich ist!“. Dem können wir nur beipflichten und laden morgen in die Begegnungsstätte „Eva Becker“ ein, die erstmals ein Türchen am Lebendigen Adventskalender öffnen wird. 

Text & Fotos: Patrick Müller