Heute öffnete die Kalendertür bei der Frankenberger Traditionsfirma FMA, dem Frankenberger Maschinen- und Anlagenbau. Viele Frankenberger fahren täglich an dem Gebäude an der Schlachthofstraße vorbei, aber wenige wissen, wie lange hier schon Maschinenbaugeschichte mitgeschrieben wird. Der ehemalige geschäftsführende Gesellschafter Volkmar Band erzählte aus der erlebten Geschichte der Firma, die 1960 gegründet wurde. „Damals hieß die Firma noch Textima, und wir haben die Trommelwaschmaschine TT60 produziert“, so Brand. Nach der Wende stieg der Druck durch die Lohnfertigung und seit 2000 fertigte man den selbst entwickelten Forsttraktor FT45. 50 Stück wurden von ihm gebaut, dann kam im Jahr 2002 die „Jahrhundertflut“. Man ließ sich nicht entmutigen und fasste 2007 sogar den Entschluss, in Dittersbach einen aufwendigen Neubau zu wagen: Dort werden bis heute Schaltschränke, Maschinenverkleidungen sowie Funktionsteile für den Maschinenbau gefertigt“, erklärte der heutige geschäftsführender Gesellschafter Andreas Schramm. Heute ist die FMA als Zulieferer in Europa und den USA tätig und liefert sogar bis Singapur. Und endlich wurde heute Abend auch das Rätsel des fehlenden Weihnachtsbaumes im Foyer der FMA gelüftet, nach dem die Kalenderbesucher die letzten Tage gefragt hatten. Die Lösung: Der buntgeschmückte, leuchtende Baum wurde für den Lebendigen Adventskalender in die Fertigungshalle verbracht, wo er heute bewundert werden konnte. Wir danken der Firma für den schönen Kalender. Morgen Abend öffnet das 10. Türchen an der Zeit-Werk-Stadt.

Text & Fotos: Patrick Müller