Ein Weihnachtsstern schmückte heute die Spitze eines Feuerwehrfahrzeugs an der Feuerwache und wies uns den Weg in die festlich beleuchtete Halle der Freiwilligen Feuerwehr. Die tiefroten Einsatzfahrzeuge waren mit weihnachtlichen Dekorationen geschmückt, der Duft von Glühwein und Bratwürsten erfüllte die Luft und sogar ein Elf und ein Weihnachtsmann mischte sich unter die Gäste. Wehrleiter Knoth begrüßte die über 150 Besucher herzlich und die Kameraden präsentierten anschließend anhand verschiedener Exponate die Geschichte der Feuerwehr-Technik. Sie erklärten beispielsweise die Entwicklung der Wasserversorgung beim Löschen: Messingrohre wurden zunächst durch Stahlrohre und in der DDR-Zeit durch leichten Aluminiumguss ersetzt. Auch die Alarmierung wurde vorgestellt: Anfangs wurde ein Horn in Richtung des Einsatzortes geblasen, ab 1930 übernahm die Alarmglocke diese Aufgabe. Ähnlich verlief die Entwicklung der Funkgeräte: Ab den 1990er Jahren konnten diese Statusmeldungen senden, erst 2016 wurden sie durch digitale, abhörsichere Funkgeräte ersetzt, die über große Entfernungen funken können. Hauptlöschmeister Steffen Scheibe demonstrierte schließlich, wie man mit einem alten Steigerwagen von 1873 Zugang zu jedem Fenster erhalten konnte, um Löscharbeiten durchzuführen. Wir vom Kunst- und Kulturverein sagen herzlichen Dank und weisen auf morgen Abend hin, wenn der Hort der Astrid-Lindgren-Grundschule in der Max-Kästner-Straße 21 das dritte Kalendertürchen öffnet. Text und Fotos: P. Müller


