Tür 21: Facettenreich

Marcel Kabisch kennt man in erster Linie als preisgekrönten Designer. Als der Frankenberger heute Abend im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders seine Ateliertür öffnete, konnten die zahlreichen Zuschauer auch andere Seiten seiner Arbeit kennenlernen.

„Die letzten zwei Jahre habe ich mit vornehmlich mit Restaurierungen beschäftigt“, sagt Kabisch. „An der Mondsichel-Madonna am Altar der St. Jodokuskirche in Glösa war beispielsweise besagte Sichel abgebrochen. Diese habe ich originalgetreu ersetzt.“ In der Stiftskirche Ebersdorf rettete er einen drei Meter langen Prachtleuchter aus dem Jahre 1500. „Dieser war am unteren Ende weggebrochen und musste mit einem langen Holzstift passgenau verklebt werden.“, erklärt er.

Aber auch ein gründerzeitliches Treppengeländer konnte gerettet werden, indem Teile davon fachmännisch ersetzt wurden. „Diese waren schon sehr marode und vom Zahn der Zeit wie auch vom Holzwurm angenagt“, lacht er.

Ein anderes Highlight des Abends waren Kinder, welche mit Geige und Flöte Weihnachtslieder vortrugen. „Sie haben sechs Wochen dafür geübt“, verrät Kabisch. Und es hat sich gelohnt! Von „Guten Abend, schön Abend“ über „Jingle Bells“ bis zu „O Tannenbaum“ verzauberten sie das Atelier gekonnt mit weihnachtlichen Weisen.

Feiner Glühwein und gebackene Leckereien rundeten den künstlerischen Abend auch kulinarisch ab.

Wir danken für den schönen Abend und laden Sie morgen recht herzlich in die Winklerstraße 28 ein, wo Familie Hanitzsch ihre Tür öffnet.

Text und Fotos: Patrick Müller

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