Mit Falk-Uwe Langer ging es heute auf Gedankenreise nach Brandenburg, als er seine Tür in der Badergasse öffnete. Genauer gesagt: nahm er uns mit ins Reich von Eva und Erwin Strittmatter, jenem großen Schriftsteller, der uns mit seiner Roman-Trilogie Der Laden eine ganze Epoche vor dem Vergessen bewahrt hat.

Es gab aber auch Gedichte und ein schöne Beschreibung über die verjüngende Kraft der Bücher: laut Strittmatter ist es die Poesie.

„Dichtung kann uns etwas mitgeben, was zeitlos gültig ist,“ sagte Langer. Ein wenig schwingt seine Liebe zu Strittmatter auch in dem schönen Fachwerkhaus mit, worin wir heute uns ganz zu Hause fühlen durften. Punsch und selbstgebackene Kekse wärmten und erfreuten das Gemüt.

„Wir wünschen uns Schnee, müssen aber oft warten.“ Deshalb wurden schöne Fotografien von letzter Woche gezeigt, als es für einen Tag ganz winterlich weiß in der Landschaft wurde. Verblüffend, wie anders da alles aussah, denn heute Abend regnete es etwas.

Ein Kalender in der Badergasse wäre nicht vollständig ohne musikalische Genüsse. Deshalb sangen wir gemeinsam das bekannte Volkslied „O Tannenbaum“. Singen verbindet und so sorgte der schöne Abschluss dafür, dass viele noch zusammenblieben und in Gesprächen den Abend reflektierten.

Wir danken für dieses schöne Türchen am Lebendigen Adventskalender und laden morgen Abend nach Sachsenburg ein, wo die alte „Fischerschänke“, An der Zschopau 1, für einen Tag ihre wundersame Pforte öffnen wird. Bleiben Sie neugierig!

Text und Fotos: Patrick Müller